Pressemitteilung

228/2023/56/F
Fürth, den 30. August 2023

Umsatzplus von nominal 11,0 Prozent für das bayerische Ausbaugewerbe im zweiten Quartal 2023

Personalstand, Arbeitsstunden und Entgelte ebenfalls höher als vor Jahresfrist

Im zweiten Quartal 2023 verbucht das Ausbaugewerbe in Bayern einen ausbaugewerblichen Umsatz in Höhe von 3,4 Milliarden Euro. Nach Mitteilung der Fachgruppe im Bayerischen Landesamt für Statistik ist das ein nominales Plus von 11,0 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2022. Da in die aktuelle Berichterstattung 3,7 Prozent mehr Betriebe einbezogen sind als vor Jahresfrist steigt der durchschnittliche ausbaugewerbliche Umsatz je Betrieb schwächer um 7,0 Prozent auf aktuell 1,7 Millionen Euro. Am Ende des zweiten Berichtsquartals 2023 sind im bayerischen Ausbaugewerbe insgesamt 86 104 Personen tätig. Die im Verlauf des Berichtsquartals zusammengeleisteten 24,79 Millionen Arbeitsstunden werden mit Entgelten in Summe von 871,54 Millionen Euro vergütet.

Fürth/Schweinfurt. Bayerns Ausbaugewerbe erwirtschaftet im zweiten Quartal 2023 einen ausbaugewerblichen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis ist das eine Mehrung um 340,44 Millionen Euro beziehungsweise nominal 11,0 Prozent. Dementsprechend beziffert sich der Umsatz je Betrieb mit aktuell 1,7 Millionen Euro im Mittel um 111 922 Euro höher als vor Jahresfrist. In die aktuelle Berichterstattung sind 2020 bayerische Ausbaugewerbe-Betriebe einbezogen gegenüber vergleichbaren 1948 Betrieben im zweiten Quartal 2022.

Nach weiteren Angaben der Fachgruppe im Bayerischen Landesamt für Statistik sind in den bayerischen Ausbaugewerbe-Betrieben am Ende des zweiten Quartals 2023 insgesamt 86 104 Personen tätig. Diese Beschäftigten leisten im Zeitraum April bis Juni 2023 zusammen 24,79 Millionen Arbeitsstunden und erhalten Entgelte in Summe von 871,54 Millionen Euro. Für die beiden Wirtschaftszweige „Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation“ sowie „Elektroinstallation“ lassen sich auch im zweiten Quartal 2023 die größten Arbeitszeitvolumen mit 8,71 beziehungsweise 8,05 Millionen Arbeitsstunden feststellen. Auf die 32 110 tätigen Personen im erstgenannten Wirtschaftszweig entfallen davon Entgelte in Höhe von 335,88 Millionen Euro. Die 26 972 tätigen Personen im Wirtschaftszweig „Elektroinstallation“ erhalten zusammen 268,67 Millionen Euro Entgelt.

Den Umsatz nach der regionalen Ansiedlung der Betriebe auf Ebene der Regierungsbezirke Bayerns betrachtet, entfällt gut ein Drittel auf die Betriebe mit Sitz in Oberbayern. Die 652 dort ansässigen Ausbaugewerbe-Betriebe erzielen mit 1,2 Milliarden Euro ein durchschnittliches Plus von nominal 11,1 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2022. Die in Niederbayern, der Oberpfalz, Mittelfranken, Unterfranken oder Schwaben angesiedelten Betriebe verzeichnen durchschnittliche Umsatzsteigerungen zwischen nominal 3,7 und 18,9 Prozent. Die Betriebe in Oberfranken erwirtschaften im Mittel nominale Umsätze knapp unter Vorjahresniveau.

Hinweise:

Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen der vierteljährlichen Erhebung im Ausbaugewerbe und bei Bauträgern. Im Rahmen dieser Quartalserhebung werden ab Berichtsjahr 2021 wieder die ausbaugewerblichen Betriebe von rechtlichen Einheiten mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt (von Berichtsjahr 2018 bis einschl. Berichtsjahr 2020 lag die Berichtskreisuntergrenze bei 23 oder mehr tätigen Personen).

Ausführliche Ergebnisse bis auf Kreisebene enthält der voraussichtlich Ende Kalenderwoche 38/2023 erscheinende Statistische Bericht „Bauhauptgewerbe in Bayern im Juli 2023“ (Bestellnummer: E2200C 202307)“. Dieser Bericht kann im Internet als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (0911 98208-6311) oder Fax (Fax-Nr. 0911 98208-6638).

Das Ausbaugewerbe in Bayern