Pressemitteilung

185/2023/31/E
Fürth, den 14. Juli 2023

Bayerische Industrie produziert im Mai 2023 in etwa auf Vorjahresniveau

Produktionsvolumen im bisherigen Jahresverlauf um 1,1 Prozent höher – vor allem Pharmaindustrie und Kfz-Branche im Plus

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik verzeichnet die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern im Mai 2023 gegenüber dem Vorjahresergebnis eine Zunahme von 0,1 Prozent. Die ersten fünf Monate des Jahres 2023 ergeben ein Plus von 1,1 Prozent. Vor allem die Pharmaindustrie, aber auch die Kraftfahrzeugbranche steigern in diesem Zeitraum ihre Produktionstätigkeit deutlich.

Fürth. Die Produktion der bayerischen Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“) verzeichnet im Mai 2023 gegenüber dem Vorjahresergebnis ein geringfügiges Plus von 0,1 Prozent. Wie die Fachgruppe des Bayerischen Landesamts für Statistik weiter mitteilt, steigt die Produktion bei den Investitionsgüterproduzenten um 7,0 Prozent. Dagegen verringert sich der Produktionsausstoß bei den Vorleistungsgüterproduzenten um 6,4 Prozent und im Verbrauchsgütersektor um 5,2 Prozent.

Der Vergleich mit den ersten fünf Monaten des Jahres 2022 zeigt im entsprechenden Zeitraum 2023 eine Erhöhung der Produktion um 1,1 Prozent. Auch hier ergibt der Vorjahresvergleich bei den Investitionsgüterproduzenten eine Zunahme (+6,2 Prozent), während die Produktion sowohl bei den Vorleistungsgüterproduzenten (-4,8 Prozent) als auch im Verbrauchsgütersektor (-1,1 Prozent) zurückgeht.

Bei weiterer Differenzierung nach den einzelnen Zweigen des Verarbeitenden Gewerbes fällt die Entwicklung des Produktionsvolumens im bisherigen Jahresverlauf geteilt aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht vor allem die Branche Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen“ ihren Produktionsausstoß deutlich (+36,1 Prozent). Auch Bayerns gewichtiger Wirtschaftszweig „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ (+11,5 Prozent) verbucht gegenüber dem durch kriegs- und pandemiebedingte Einflüsse belasteten Vorjahresergebnis eine starke
Zunahme. Bei der „Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen“ (-15,6  Prozent) und den besonders energieintensiven Zweigen „Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus“ (‑15,0 Prozent) sowie „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“ (-14,7 Prozent) wird hingegen ein kräftiges Minus verzeichnet.

Hinweis:

Regionalisierte Daten stehen nicht zur Verfügung.

Ausführliche Ergebnisse enthält der in KW 28/2023 erscheinende Statistische Bericht „Index der Produktion für das Verarbeitende Gewerbe in Bayern im Mai 2023“ (Bestellnummer: E1200C 202305). Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (0911 98208-6311) oder Fax (0911 98208-6638).

Weitere kostenlos abrufbare Ergebnisse zum Produktionsindex finden Sie online in unserer GENESIS Datenbank unter:

https://www.statistikdaten.bayern.de/genesis/online.