Pressemitteilung

010/2024/31/E
Fürth, den 15. Januar 2024

Produktion des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern im November 2023 um 1,0 Prozent unter Vorjahresniveau

Vor allem der Vorleistungsgütersektor drosselt Produktion deutlich

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik verzeichnet die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern im November 2023 gegenüber dem Vorjahresergebnis eine Abnahme von 1,0 Prozent. Mit einem Rückgang von 6,6 Prozent reduzieren vor allem die Vorleistungsgüterproduzenten ihr Produktionsvolumen deutlich. Die ersten elf Monate des Jahres 2023 ergeben für das gesamte Verarbeitende Gewerbe ein Plus von 1,3 Prozent.

Fürth. Die Produktion der bayerischen Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“) verzeichnet im November 2023 gegenüber dem Vorjahresergebnis ein Minus von 1,0 Prozent. Wie die Fachgruppe des Bayerischen Landesamts für Statistik weiter mitteilt, geht dabei die Produktion bei den Verbrauchsgüterproduzenten um 3,9 Prozent und bei den Vorleistungsgüterproduzenten um 6,6 Prozent zurück. Im Investitionsgütersektor (+3,6 Prozent) steigt sie dagegen an.

Der Vergleich mit den ersten elf Monaten des Jahres 2022 zeigt im entsprechenden Zeitraum 2023 eine Erhöhung der Produktion um 1,3 Prozent. Dabei ergibt der Vorjahresvergleich bei den Investitionsgüterproduzenten eine Zunahme von 6,0 Prozent, während die Produktion sowohl bei den Verbrauchsgüterproduzenten (-1,3 Prozent) als auch im Vorleistungsgütersektor (-3,9 Prozent) zurückgeht.

Die Auswertung auf Branchenebene des Verarbeitenden Gewerbes weist im Jahresverlauf 2023 in der Mehrzahl Produktionsminderungen aus. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis verringern dabei insbesondere die „Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen“ (-17,3 Prozent), die „Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus“ (-14,6 Prozent), die „Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden“ (-13,9 Prozent) sowie die „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“ (-11,7 Prozent) ihr Produktionsvolumen deutlich. Demgegenüber wird bei der „Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen“ (+22,1 Prozent) sowie bei Bayerns gewichtigem Wirtschaftszweig „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ (+10,9 Prozent) ein kräftiges Plus verzeichnet.

Hinweise:
Regionalisierte Daten stehen nicht zur Verfügung.


Ausführliche Ergebnisse enthält der in KW 3/2024 erscheinende Statistische Bericht „Index der Produktion für das Verarbei-tende Gewerbe in Bayern im November 2023“ (Bestellnummer: E1200C 202311). Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (0911 98208-6311) oder Fax (0911 98208-6638).

Weitere kostenlos abrufbare Ergebnisse zum Produktionsindex finden Sie online in unserer GENESIS Datenbank unter:
www.statistikdaten.bayern.de/genesis/online.