Gebäude- und Wohnungszählung

Die Europäische Union verpflichtet die Mitgliedstaaten den Wohnungsbestand und die Wohnsituation der Bevölkerung zu erheben. Da es in Deutschland hierzu kein einheitliches Verwaltungsregister gibt, werden alle Eigentümerinnen und Eigentümer, Verwalterinnen und Verwalter sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte von Gebäuden und Wohnungen mit Wohnraum befragt.

Die Ergebnisse aus der Gebäude- und Wohnungszählung - kurz GWZ - dienen insbesondere für wohnungspolitische und raumplanerischer Maßnahmen als wichtige Entscheidungsgrundlage auf europäischer Ebene, für Bund, Länder und Kommunen.

Was wird bei der GWZ abgefragt?

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

In den Vorbereitungen zum Zensus werden alle Anschriften mit Gebäuden und Wohnungen recherchiert und zusammengetragen. Um die Qualität und Aktualität der Adressdaten für die Haupterhebung sicherzustellen, erfolgt bereits vor dem Stichtag 2021 eine Vorbefragung zu bestimmten Wohnanschriften. Außerdem werden bereits jetzt Großeigentümern (Unternehmen der Wohnungswirtschaft und Mehrfacheigentümern) kontaktiert, um deren Meldung im Jahr 2021 so einfach wie möglich zu gestalten.

In einem Pretest im September 2019 werden Wohnungseigentümer zufällig ausgewählt und befragt, um die Durchführung der Erhebung unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen und auf Nutzerfreundlichkeit zu überprüfen. Die Teilnahme ist freiwillig. Dennoch leisten Sie mit Ihrer Mithilfe einen wichtigen Beitrag für die amtliche Statistik. Daher unsere Bitte: Unterstützen Sie uns!

Wie läuft die Meldung für Großeigentümer ab?