Auf einen Blick

Zensus Dekobild


Durch diese bedeutende Erhebung der amtlichen Statistik werden nach wie vor wichtige Daten zur Zahl und Struktur der Bevölkerung, der Haushalte und Familien sowie des Gebäude- und Wohnungsbestandes gewonnen.
 
Seit 1816 werden in Deutschland Volkszählungen durchgeführt. Die letzte traditionelle Volkszählung, bei der alle Einwohnerinnen und Einwohner direkt durch einen Interviewer befragt wurden, fand - inklusive einer Gebäude- und Wohnungszählung - in den alten Bundesländern 1987 und in den neuen Bundesländern 1981 statt. Im Jahr 2011 wurde erstmalig eine neue Art der Volks-, Gebäude- und Wohnungszählungen, der registergestützte Zensus 2011, durchgeführt. Der Zensus 2011 basierte auf einem modernen Verfahren , bei dem bereits vorliegende Informationen aus vorhandenen Verwaltungsregistern, zum Beispiel den Melderegistern und den Registern der Bundesagentur für Arbeit, für statistische Zwecke genutzt wurden. Angaben, die nicht in Verwaltungsregistern enthalten sind, wie beispielsweise Informationen zum Bildungsniveau wurden im Rahmen einer Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis ermittelt. Eine Gebäude- und Wohnungszählung wurde ebenfalls durchgeführt. Damit kam beim Zensus 2011 ein kostengünstiges und für die Bevölkerung belastungsarmes Verfahren zum Einsatz.
 
Da in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nach EU-Vorgabe alle zehn Jahre die Durchführung von Volks-, Gebäude- und Wohnungszählungen vorgesehen ist, wird der nächste Zensus voraussichtlich im Jahr 2021 stattfinden. Es ist davon auszugehen, dass auch der Zensus 2021 auf Basis eines registergestützten Verfahrens erfolgen wird.
 
Informationen über das registergestützte Verfahren liefert die Publikation Methodik des Zensus 2011. Die Durchführung erfolgte gemäß den für den Zensus 2011 relevanten Gesetzen.