Pressemitteilung

7/2018/56/E
Fürth, den 15. Januar 2018

Bauhauptgewerbe weiter mit hohem Umsatzplus

Auftragseingänge und Personalstand auch deutlich höher als im November 2016

Das Bauhauptgewerbe in Bayern erzielte im November 2017 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,71 Milliarden Euro und damit ein Umsatzplus von 10,0 Prozent gegenüber November 2016. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wird dieses Umsatzplus ausgenommen den gewerblichen und industriellen Tiefbau (-1,6 Prozent auf aktuell 176,59 Millionen Euro) von allen Bausparten und mit Ausnahme von Unterfranken (-0,6 Prozent auf aktuell 147,46 Millionen Euro) von allen Regierungsbezirken getragen. Im Vergleich zum November 2016 ergeben sich bei sektoraler Betrachtung des aktuellen Ergebnisses Veränderungsraten zwischen -1,6 Prozent und +17,8 Prozent (Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen) sowie bei regionaler Betrachtung zwischen -0,6 Prozent und +21,2 Prozent (Niederbayern). Der Gesamtwert der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe belief sich im November 2017 auf 1,13 Milliarden Euro und der Personalstand im Wirtschaftssektor auf 89 396 tätige Personen, womit das jeweilige Ergebnis im November 2016 um 18,0 Prozent bzw. 4,8 Prozent übertroffen wurde.

Im November 2017 erwirtschaftete das bayerische Bauhauptgewerbe einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,71 Milliarden Euro. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik bedeutet dies eine Umsatzzunahme von insgesamt 155,52 Millionen Euro bzw. 10,0 Prozent im Vergleich zum November 2016.

Für diese abermals deutliche Umsatzsteigerung im Bauhauptgewerbe zeichneten mit jeweils einem Ausreißer alle Bausparten und alle Regierungsbezirke verantwortlich. Ausgenommen den gewerblichen und industriellen Tiefbau (-1,6 Prozent auf aktuell 176,59 Millionen Euro) waren für die Bausparten entsprechende Zuwachsraten zwischen 1,9 Prozent (öffentlicher Hochbau) und 17,8 Prozent (Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen) festzustellen. Mit Ausnahme von Unterfranken (-0,6 Prozent auf aktuell 147,46 Millionen Euro) errechneten sich für die Regierungsbezirke jeweilige Steigerungsraten zwischen 0,9 Prozent (Schwaben) und 21,2 Prozent (Niederbayern). Im Landesmittel bezifferte sich der aktuelle baugewerbliche Umsatz je bauhauptgewerblichen Betrieb auf 1,16 Millionen Euro im Vergleich zu 1,11 Millionen Euro im November 2016 (+4,4 Prozent). In die Bauberichterstattung waren im November 2017 insgesamt 1 477 Betriebe einbezogen (+5,3 Prozent).

Einen noch stärkeren Anstieg als beim baugewerblichen Umsatz erfuhr das bayerische Bauhauptgewerbe im November 2017 beim Auftragseingang. Mit deutlichen 18,0 Prozent erhöhten sich die sektoralen Auftragseingänge auf einen Gesamtwert von 1,13 Milliarden Euro. Während allein der Straßenbau gegenüber November 2016 ein rückläufiges Ergebnis verbuchte (-46,2 Prozent auf 130,49 Millionen Euro), haben alle anderen Bausparten zur positiven Entwicklung beigetragen, darunter weit überdurchschnittlich der öffentliche Hochbau sowie der Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen, die ihren gesamten Auftragseingang im Vergleich zum November 2016 wertmäßig mehr als verdoppelten.

Auch der Personalstand im bayerischen Bauhauptgewerbe bezifferte sich Ende November 2017 gut über Vorjahresniveau (+4,8 Prozent). Die aktuell festgestellten insgesamt 89 396 tätigen Personen im Bauhauptgewerbe waren wie im Vorjahresmonaten an 21 Arbeitstagen im Einsatz, erbrachten dabei insgesamt 10,05 Millionen Arbeitsstunden (+4,9 Prozent) und bezogen Entgelte in Summe von 353,82 Millionen Euro (+7,3 Prozent).

Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen des Monatsberichts im Bauhauptgewerbe. Im Rahmen dieser Erhebung werden die bauhauptgewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt.

Ausführliche Ergebnisse bis auf Kreisebene enthält der Statistische Bericht „Bauhauptgewerbe in Bayern im November 2017“ (Bestellnummer: E2100C 201711), der demnächst im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden kann. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).

 

Bauhauptgewerbe in Bayern im November 2017
© Bayerisches Landesamt für Statistik