Pressemitteilung

220/2019/56/E
Fürth, den 13. September 2019

Umsatz im bayerischen Bauhauptgewerbe im Juli 2019 um 4,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat

Personalstand ebenfalls über Vorjahresniveau, Auftragseingang leicht im Minus

Das bayerische Bauhauptgewerbe erwirtschaftete im Juli 2019 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,84 Milliarden Euro und damit ein Plus von 79,2 Millionen Euro bzw. 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, haben regional betrachtet ausgenommen Ober- und Mittelfranken (-27,4 Prozent bzw. -8,5 Prozent gegenüber Juli 2018) alle Regierungsbezirke Bayerns zu diesem Umsatzanstieg beigetragen und fachlich gesehen mit Ausnahme des gewerblichen und industriellen Hochbaus (-9,4 Prozent) grundsätzlich alle Bausparten. Der Personalstand im Wirtschaftssektor wuchs auf insgesamt 98 411 tätige Personen an (+6,1 Prozent), der Gesamtwert der Auftragseingänge entwickelte sich gegenüber Juli 2018 dagegen um 1,8 Prozent rückläufig auf 1,56 Milliarden Euro.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erzielte das Bauhauptgewerbe in Bayern im Juli 2019 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,84 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Juli-Ergebnis 2018 entspricht dies einer Umsatzzunahme um 79,2 Millionen Euro bzw. 4,5 Prozent. Für das aktuelle Umsatzplus zeichneten mit Ausnahme von Oberfranken und Mittelfranken (-27,4 Prozent bzw. ‑8,5 Prozent gegenüber Juli 2018) alle Regierungsbezirke Bayerns verantwortlich und im Wesentlichen ausgenommen den gewerblichen und industriellen Hochbau (-9,4 Prozent) grundsätzlich alle Bausparten. Der Umsatzanstieg bezifferte sich für die Regierungsbezirke zwischen 6,4 Prozent (Oberbayern) und 17,2 Prozent (Unterfranken) und für die Bausparten zwischen 3,4 Prozent (Straßenbau) und 36,2 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau).

Im Gegensatz zum baugewerblichen Umsatz nahm der Gesamtwert der Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe im aktuellen Berichtsmonat ab. Bei einem Rückgang um insgesamt 1,8 Prozent gegenüber Juli 2018 beliefen sich die Auftragseingänge des Wirtschaftssektors aktuell in Summe auf 1,56 Milliarden Euro. Wertmäßig geringere Auftragseingänge als im Juli 2018 verbuchten der gewerbliche und industrielle Hochbau, der öffentliche Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen sowie der Straßenbau, was sich jedoch durch entsprechend höhere Auftragseingänge bei den anderen Bausparten weitgehend kompensierte. Wertmäßig am stärksten positiv punktete dabei der Wohnungsbau, der seinen Auftragseingang um 105,5 Millionen Euro bzw. 27,5 Prozent auf 488,6 Millionen Euro steigern konnte.

Der Personalstand im bayerischen Bauhauptgewerbe bezifferte sich Ende Juli 2019 über Vorjahresniveau. Die aktuell festgestellten insgesamt 98 411 tätigen Personen (+6,1 Prozent) erbrachten im Berichtsmonat an 23 Arbeitstagen (Juli 2018: 22 Arbeitstage) zusammen 11,8 Millionen Arbeitsstunden (+9,6 Prozent) und erhielten Entgelte in Summe von 355,5 Millionen Euro (+9,2 Prozent).

Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen des Monatsberichts im Bauhauptgewerbe. Im Rahmen dieser Erhebung werden die bauhauptgewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt.

Ausführliche Ergebnisse bis auf Kreisebene enthält der Statistische Bericht „Bauhauptgewerbe in Bayern im Juli 2019" (Bestellnummer: E2100C 201907), der demnächst im Internet als Datei kostenlos unter www.statistik.bayern.de/statistik/bauen_wohnen/baugewerbe heruntergeladen werden kann. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (089 2119-3457).

 

Bauhauptgewerbe Juli 2019