Pressemitteilung
Fürth, den 21. Mai 2026
Bayerns Ausfuhren steigen im ersten Quartal 2026 um knapp zwei Prozent, Einfuhren wachsen um vier Prozent
Ausfuhren und Einfuhren jeweils bei knapp 58 Milliarden Euro
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik mitteilt, exportiert die bayerische Wirtschaft im ersten Quartal 2026 Waren im Wert von 57,5 Milliarden Euro, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren liegen bei 57,9 Milliarden Euro (+4,0 Prozent). Die Ausfuhren in die EU-Länder steigen im ersten Quartal 2026 mit einem Plus von 9,7 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro überdurchschnittlich an. Die Ausfuhren in die Euro-Länder nehmen ebenfalls um 8,3 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro zu. Die Einfuhren aus den EU-Ländern wachsen zeitgleich um 2,9 Prozent auf 31,3 Milliarden Euro und die Einfuhren aus den Euro-Ländern steigen um 3,5 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro.
Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik weiter berichtet, sind die Vereinigten Staaten (USA), Österreich, Frankreich, Italien, Polen, das Vereinigte Königreich und die Volksrepublik China die wichtigsten Exportländer Bayerns. Die Ausfuhren in die USA sinken um 18,9 Prozent, während die Ausfuhren in die weiteren genannten Länder jeweils steigen.
Die höchsten Importwerte nach Bayern erzielen im ersten Quartal 2026 die Volksrepublik China, Österreich, Tschechien, Italien, Polen, Ungarn und die USA. Die Einfuhren aus den führenden Ländern wachsen jeweils, abgesehen von Österreich
(-2,3 Prozent).
Die Exportwerte der beiden wichtigsten Exportgüter der bayerischen Wirtschaft „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ und „Maschinen“ gehen im ersten Quartal 2026 zurück: So sinken die Ausfuhren von „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ um 12,6 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro und die Ausfuhren von „Maschinen“ um 1,2 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Die Exportwerte der Warenuntergruppen „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ nehmen jeweils zu.
„Maschinen“, „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“, „elektronische Bauelemente“, „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ und „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ sind im ersten Quartal 2026 die bedeutendsten Importgüter der bayerischen Wirtschaft mit Importwerten von jeweils über drei Milliarden Euro. Während die Einfuhren von „Maschinen“, „elektronischen Bauelementen“ und „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ jeweils deutlich steigen, gehen die Einfuhren von „Geräten zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ und „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ zurück.
Im März 2026 wachsen die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft gegenüber dem März 2025 um 8,5 Prozent auf 21,8 Milliarden Euro und die Einfuhren um 8,4 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro.
Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 22 erscheint:
„Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im März 2026“ (Bestellnummer: G3000C).
Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.
