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Pressemitteilung zum Gastgewerbe

184/2026/53/G
Fürth, den 14. Juli 2026

Realer Umsatz und Beschäftigtenzahl im bayerischen Gastgewerbe gehen im Mai 2026 deutlich zurück

Nominaler und realer Umsatz der Ferienunterkünfte und Campingplätze wachsen

Nach den vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ nimmt der nominale Umsatz im bayerischen Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) im Mai 2026 gegenüber dem Mai 2025 um 1,1 Prozent zu, während der reale Umsatz um 4,5 Prozent sinkt. Die Zahl der Beschäftigten geht um 2,8 Prozent zurück.

Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ weiter mitteilt, nehmen in der Wirtschaftsabteilung Beherbergung (Tourismus) im Mai 2026 sowohl der nominale Umsatz (-0,2 Prozent) als auch der reale Umsatz (-2,4 Prozent) ab. Auch die Zahl der Beschäftigten geht um 0,9 Prozent zurück. In der Wirtschaftsabteilung Gastronomie steigt der nominale Umsatz um 2,1 Prozent. Der reale Umsatz der Gastronomie sinkt um 6,1 Prozent und die Beschäftigtenzahl um 3,7 Prozent.

In der Wirtschaftsabteilung Beherbergung steigen nominaler und realer Umsatz in den Wirtschaftsgruppen „Ferienunterkünfte u. Ä.“ und „Campingplätze“. In beiden Wirtschaftsgruppen wächst zudem die Zahl der Beschäftigten. In der Wirtschaftsgruppe „Hotels, Gasthöfe und Pensionen“ nehmen nominaler und realer Umsatz sowie Beschäftigtenzahl ab. In der Wirtschaftsgruppe „sonstige Beherbergungsstätten“ wächst der nominale Umsatz und die Beschäftigtenzahl, der reale Umsatz sinkt hingegen.

In den Wirtschaftsgruppen „Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.“ und „Ausschank von Getränken“ der Gastronomie steigt im Mai 2026 jeweils der nominale Umsatz, während der reale Umsatz und die Zahl der Beschäftigten zurückgehen. Gänzlich rückläufig ist die Konjunkturentwicklung in der Wirtschaftsgruppe „Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen“.

In den ersten fünf Monaten 2026 erhöht sich der nominale Umsatz des Gastgewerbes in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent, während der reale Umsatz um 5,2 Prozent sinkt und die Beschäftigtenzahl um 2,0 Prozent.

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Hinweise:
Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.

Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.
In der Monatsstatistik im Gastgewerbe werden Nettoumsätze, also ohne Mehrwertsteuer, abgebildet und mit einem entsprechenden Preisindex auf Basis von Nettopreisen (ohne Mehrwertsteuer) bereinigt.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 29 erscheint:„Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe im Mai 2026“ (Bestellnummer: G4300C).