Pressemitteilung

179/2022/33/C
Fürth, den 22. Juni 2022

Minus 13,9 Prozent: Zahl der schweinehaltenden Betriebe in Bayern deutlich rückläufig

Binnen eines Jahres 600 Betriebe weniger; Bestand an Schweinen nimmt zeitgleich um 12,7 Prozent ab

Nach vorläufigen Ergebnissen der vom Landesamt für Statistik durchgeführten Erhebung über Schweinebestände gibt es in Bayern zum Stichtag 3. Mai 2022 rund 3 600 schweinehaltende Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen. Insgesamt halten diese Betriebe 2 529 800 Tiere. Die durchschnittliche Bestandsgröße liegt bei 704 Schweinen pro Betrieb.

Fürth. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, gibt es nach den vorläufigen Ergebnissen der Schweinebestandserhebung zum 3. Mai 2022 rund 3 600 Schweinehalter, die einen Mindestbestand von 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen aufweisen. Das sind 13,9 Prozent oder rund 600 Betriebe weniger als im Jahr zuvor. In diesen Betrieben werden insgesamt 2 529 800 Schweine gehalten. Das ist ein deutlicher Rückgang von 12,7 Prozent (-368 900 Tiere). Die durchschnittliche Bestandsgröße ist in Bayern von Mai 2021 bis Mai 2022 von 694 auf 704 Tiere pro Betrieb gestiegen.

Die Anzahl der in Bayern zum Stichtag 3. Mai 2022 gehaltenen Mastschweine geht um 11,6 Prozent (-159 300 Tieren) auf 1 216 000 Tiere zurück. Die Zahl der Ferkel sinkt im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 Prozent (-79 200 Ferkel) auf 747 400 Tiere. Der Bestand an Zuchtsauen geht noch stärker um 15,1 Prozent (-29 300 Sauen) auf 164 700 Tiere zurück.

Hinweis: Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.